FLUGHAFENFEUERWEHR KOPENHAGEN ENTSCHEIDET SICH GORE® PARALLON® System 500

Feuerwehrmänner in Kleidungsstücken mit GORE PARALLON-Schutz knien vor einem rauchenden Versandbehälter

Als erste Feuerwehr in Dänemark hat sich die Flughafenfeuerwehr Kopenhagen für höchsten Schutz vor Feuer, durch Blut übertragbare Krankheitserreger, Chemikalien und Feinstaubpartikel entschieden – mit der neuen Schutzausrüstung von VIKING mit GORE-TEX Nässesperre mit GORE® CROSSTECH® Produkttechnologie GORE® PARALLON® System 500.

Die Feuerwehr des Flughafens Kopenhagen schützt den verkehrsreichsten Flughafen Skandinaviens mit 22.800 Flughafenmitarbeitern und mehr als 30 Millionen Passagieren, die den Flughafen auf 266.000 Flügen jährlich passieren.

Die 75 Mitarbeiter der Feuerwehr arbeiten in vier Teams im 24-Stunden-Dienst mit 14 einsatzbereiten Feuerwehrkräften pro Schicht. Diese sind auf zwei Feuerwachen aufgeteilt, mit jeweils 7 stationierten Feuerwehrkräften pro Schicht. Durch die zwei Feuerwachen an den beiden gegenüberliegenden Seiten des Flughafens ist sichergestellt, dass die vorgegebene Reaktionszeit auf Notrufe von 3 Minuten zu jeder Zeit eingehalten werden kann. 

Das Flughafenteam ist optimal ausgerüstet, um auf alle eintretenden Notfälle reagieren zu können. So stehen vier Löschfahrzeuge zur Verfügung, die bis zu 12.000 Liter Wasser und 1.200 Liter Schaummittel führen können, sowie ein Einsatzfahrzeug, ein Fahrzeug zur Unterstützung der Wasserrettung und ein Kommandofahrzeug.

Das Bild der Kleiderschränke zeigt Feuerwehruniformen mit GORE PARALLON-Schutz

Alle Feuerwehrkräfte sind ausgebildete Ersthelfer mit einer zusätzlichen Ausbildung in der Wasserrettung. Der Flughafen ist auf zwei Seiten von Meer umgeben, sodass die Einsatzkräfte auf eine Notlandung auf dem Wasser vorbereitet sein müssen. Die Feuerwehr hat zwei Rettungsboote und rückt damit jährlich zu über 20 Einsätzen auf dem Wasser aus, um Menschen in Seenot zu helfen.

Rene Holm ist Einsatzleiter der 4. Schicht und operativ verantwortlich für beide Feuerwachen. 

Unsere Teams sind nach den höchsten professionellen Standards ausgebildet und reagieren jedes Jahr auf eine große Bandbreite von mehr als 2.400 Notfällen. Neben den speziellen Kenntnissen und Fähigkeiten für Einsätze im Luftverkehr haben sie eine Ausbildung für die Sonderaufgabe der Wasserrettung und können dadurch regel mäßig Menschenleben im Meer um den Flughafen retten“, erklärt er. „Aufgrund der hohen Qualität und Kompetenz unserer Einsatzteams und den umfassenden Reparatur- und Wartungsmöglichkeiten des Flughafens, leiten viele Airlines bei potenziellen Notfällen auf den Flughafen Kopenhagen um. Unsere Feuerwehrkräfte haben mit ganz speziellen Gefahren und Risiken zu tun, weshalb die bestmögliche Schutzausrüstung für sie absolut essenziell ist, um sich voll auf den Einsatz konzentrieren zu können. Sie schätzen das Design und die Funktionalität der neuen Feuerwehrausstattung sehr und die Rückmel dungen dazu waren durchwegs positiv.
Feuerwehrauto mit Feuerwehrleuten, die den Boden in Uniformen mit GORE PARALLON-Schutz abspritzen

Die Flughafenfeuerwehr Kopenhagen trägt die neuen PARTX™  Feuerwehrschutzanzüge von VIKING, die mit der aktuell besten Schutztechnologie ausgestattet sind. Ein besonderes Feature der neuen Anzüge ist der verbesserte Schutz vor Feinstoffpartikeln.

Die neue Schutzbekleidung ist mit der revolutionären GORE-TEX Nässesperre mit GORE® CROSSTECH® Produkttechnologie GORE® PARALLON® System 500 ausgestattet, die speziell darauf ausgelegt ist, die Gefahr von Brandverletzungen und Hitzestress bei nassen und trockenen Umgebungsbedingungen zu senken. Sie bietet den Feuerwehrkräften zuverlässigen Hitzeschutz bei gleichzeitig bestem Komfort und Atmungsaktivität.

Hierfür werden in einzigartiger Weise zwei Membrane verwendet, zwischen denen die thermische Schutzschicht eingebettet ist. Diese Konstruktion gewährleistet eine hohe Atmungsaktivität und leitet die Feuchtigkeit schnell von der Haut weg. Gleichzeitig verhindert sie, dass Nässe von außen eindringen kann. Da Schweiß somit wirkungsvoll durch die Lagen entweichen kann, bleibt die thermische Schutzschicht trocken und die Gefahr von Verbrühungen oder Verbrennungen durch eine Kompression von nassen Bekleidungsschichten wird gemindert. Die hohe Atmungsaktivität des Materials senkt die Gefahr von Hitzestress und der Träger bleibt länger angenehm kühl.

Wenn Feuerwehrbekleidung innen durch Feuchtigkeit oder starke Schweißbildung nass wird, sinkt in der Regel die Schutzleistung und die Wärmedurchgangs- und Fluchtzeit wird kürzer. In Tests bei nassen Bedingungen konnte die GORE-TEX Nässesperre mit GORE® CROSSTECH® Produkttechnologie GORE® PARALLON® System 500 mit zuverlässigem Hitzeschutz punkten. Die Fluchtzeit verlängerte sich und die Gefahr von Verbrennungen war geringer.  

Feuerwehrleute, die Boden in den Uniformen kennzeichnen GORE PARALLON-Schutz mit Flugzeug im Hintergrund abspritzen

GORE-TEX Nässesperren mit GORE® CROSSTECH® Produkttechnologie sind nach ISO 16604, Prüfverfahren C getestet, wobei Laminat und Nähte auf ihren Widerstand gegen das Eindringen von bestimmten durch Blut übertragbaren Krankheitserregern geprüft werden. Die Prüfung wird zu 100 % bestanden. 

Alle GORE-TEX Nässesperren mit GORE® CROSSTECH® Produkttechnologie gewährleisten Schutz vor den bei einem Brand entstehenden Feinstoffpartikeln. In der Ausgabe 2018 der Schutznorm NFPA 1971 ist die Prüfung auf ein etwaiges Eindringen von Partikeln vorgegeben.  Die Norm sieht einen Systemtest zur Beurteilung der gesamten Schutzbekleidung vor sowie einen Test, mit dem die Feinstaubschutz schichten einer optionalen Feinstaubschutzhaube evaluiert werden.   

Bei diesem modifizierten ASTM2299 Prüfverfahren, das zur Prüfung von Feuerschutzhauben eingeführt wurde, wird anhand von Partikeln im Größenbereich 0,1 bis 1,0 μm die Wirksamkeit der Partikelsperrschicht beurteilt.  Um das Prüfverfahren zu bestehen, ist eine Schutzleistung von mindestens 90 % erforderlich. Die GORE-TEX Nässesperre mit GORE® CROSSTECH® Produkttechnologie erreichte bei diesem Test zur Wirksamkeit der Partikelsperre eine Schutzleistung von 99,9 %.  

Schutz vor dem Eindringen von Partikeln war ein wesentlicher Aspekt bei der Wahl der Feuerwehrschutzbekleidung. Der gewerkschaftliche Vertrauensmann Brian Bjørnø spielte eine zentrale Rolle bei der Entwicklung der neuen Ausrüstung. 

Feuerwehrmänner mit Masken neben einem Versandbehälter in Uniformen mit GORE PARALLON
Ich besuchte eine Konferenz zur Sicherheit im Feuerwehrdienst in Helsinki, auf der auf das erhöhte Risiko durch Rauchpartikel hingewiesen wurde

, so Brian Bjørnø.

Unsere Priorität ist zu jeder Zeit das Leben unserer Feuerwehrkräfte, nicht der jeweilige Schutzanzug. Es ist unsere Pflicht, sie vor allen etwaigen Gefahren zu schützen.
Als Reaktion auf die Forschungsergebnisse zu dem erhöhten Risiko durch Rauchpartikel für Feuerwehrkräfte gingen wir auf VIKING zu, um eine neue Schutzausrüstung zu entwickeln, die vorrangig auf Partikelschutz abzielt, gleichzeitig jedoch auch den erforderlichen Schutz vor Hitze und Flammen voll gewährleistet.
Feuerwehrmänner, die in den Uniformen kennzeichnen GORE PARALLON innerhalb des Flugzeuges mit den sichtbaren Flammen ausbilden
Wir setzten eine Arbeitsgruppe ein und arbeiteten eng mit BFC (Brandfolkenes Cancerforening) und VIKING zusammen, um einen Schutzanzug zu konzipieren, der alle unsere speziellen Anforderungen erfüllt und die Empfehlungen zum Partikelschutz umsetzt. Das Ergebnis ist ein einzigartiger Schutzanzug, den der Feuerwehrbekleidungshersteller ganz nach unseren flughafenspezifischen Anforderungen anfertigte und dabei auch eine Reihe von Features zum besonderen Schutz vor Partikeln integrierte. So verhindern spezielle Abschlüsse an Armen und Beinen das Eindringen von Partikeln. Die angebrachten roten Reflektorstreifen sind typisch für die Flug hafenfeuerwehr, sodass wir einander bei Einsätzen schnell erkennen und uns von anderen Einsatzteams vor Ort unterscheiden können. Diese Reflektorstreifen sind nicht aufgenäht und damit auch keine Schwachstellen in Bezug auf sich ablagernde Partikel oder andere Schadstoffe.
Die Gore Nässesperre ist eine wichtige Komponente, um dieses hohe Schutzniveau zu erreichen und gleichzeitig zu gewährleisten, dass unsere Feuerwehrkräfte im Einsatz trocken und kühl bleiben. Die Anzüge sind jetzt sein einigen Monaten im Einsatz und das Feedback des Teams war bisher extrem positiv. Was sofort auffiel war, wie schnell die Anzüge im Vergleich zu unserer vorherigen Schutzbekleidung trockneten und dass sie deutlich atmungsaktiver im Einsatz waren.

Teamleiter Rasmus Nielsen fügte hinzu:

Wir mögen die neue Ausstattung sehr. Man spürt das hohe Schutzniveau bei der Brandbekämpfung und die Atmungsaktivität im Einsatz ist wirklich sehr gut, was den Tragekomfort für uns deutlich erhöht und gewährleistet, dass wir im Bedarfsfall länger sicher arbeiten können.

Das Team der Flughafenfeuerwehr Kopenhagen wird jetzt von der fortschrittlichsten heute erhältlichen Bekleidungstechnologie geschützt, wodurch die vielen unterschiedlichen Risiken und Gefahren, denen die Einsatzkräfte bei ihrer täglichen Arbeit ausgesetzt sind, minimiert werden.